Eintauchen in Deine Tiefe!

Wir besitzen alle sensitiven Fähigkeiten, aber leider benutzen wir sie gar nicht, zu wenig, oder wir nehmen sie gar nicht bewusst wahr.

Die 5 Grundsinne (Sehen, Fühlen, Hören, Schmecken, Riechen) bereichern unser Leben und dies können auch unsere übersinnlichen Sinne.

Welche übersinnlichen Sinne gibt es überhaupt?

Die Hellkanäle sind

  • Hellsehen
  • Hellhören
  • Hellfühlen
  • Hellschmecken/Hellriechen
  • Hellwissen

Hellsehen:

Das Hellsehen ist der bekannteste Sinn. Es ist das Sehen von inneren Bildern. Dies hat aber nichts mit dem Vorhersagen von Ereignissen, das Wahrsagen, zu tun. Um die inneren Bilder, als wenn ich an jemanden denke.

Hellhören:

Beim Hellhören ist es so dass sich die Gedanken die in meinem Kopf sind zu Worte melden. Dies ist der innere Dialog zu mir selbst. Man muss aufpassen, dass man dies nicht mit dem inneren Dialog verwechselt. Beim Hellhören kann es sein, dass Du das Gefühl hattest das Telefon klingelt, aber dies klingelt gar nicht. Später hast Du erfahren, dass dich ein guter Freund anrufen wollte aber nicht dazugekommen ist.

Hellfühlen:

Bei diesem Sinn ist es so das man dies fühlt. Ein Beispiel ist zum Beispiel man betritt ein Raum und plötzlich fühlt man sich nicht mehr wohl. Oder man hat ein ungutes Gefühl, dass Sie abhält irgendwas oder irgendwo hinzugehen. Das sogenannte Bauchgefühl.

Hellschmecken/Hellriechen:

Bei diesem Sinn geht es um das Schmecken und Riechen. Vielleicht kennst Du dies auch du bist auf der Strasse und eigentlich solltest Du den Geruch von Abgasen riechen, aber plötzlich kommt der Geruch von einem frisch gebackenen Apfelstreuselkuchen der dich an deine Oma erinnert. Das sind genau die Botschaften von Verstorbenen. Das Hellschmecken ist oft in der Küche verbreitet. Wenn Du weist das in deiner Suppe noch Salz fehlt oder etwas Kurkuma ohne es probiert zu haben.

Hellwissen:

Bei diesem Sinn ist es so, dass Du es einfach weist. Vielleicht kennst Du dies auch du weist jetzt einfach das es deiner Freundin schlecht geht oder das deine Mutter am Telefon ist.
Wenn wir unsere Sinne trainieren und sie wieder bewusst wahrnehmen öffnen wir uns auch für unsere Hellsinne.

Übung für deine Sinne:

Suche Dir ein Platz in der Natur am besten im Wald. Dann suche Dir ein Baum aus der für dich stimmig ist. Setze dich mit dem Rücken an den Baumstamm. Dein Rücken sollte den Stamm berühren.
Atme tief ein und aus. Konzentriere Dich auf einzeln auf deine Sinne.

Sehen:
Vielleicht nimmst Du die Wolken am Himmel wahr. Vielleicht nimmst Du auch Vögle am Himmel wahr. Oder du beobachtest die Blätter am Baum wie sie sich bewegen. Oder du siehst Menschen in deiner Nähe. Konzentriere Dich auf das Sehen. Was nimmst Du mit deinen Augen wahr?

Hören:
Dann Wechsel deine Aufmerksamkeit zu deinem Gehör. Welche Geräusche nimmst Du wahr? Lausche auf die Geräusche in der Natur. Hörst Du vielleicht den Wind? Oder nimmst Du vielleicht auch Stimmen in deiner Umgebung wahr. Oder hörst du vielleicht Vögel zwitschern? Was nimmst Du mit den Ohren wahr?

Fühlen:
Dann Wechsel jetzt zum Fühlen. Wenn die Sonne strahlt, spüre die Wärme auf deiner Haut. Oder vielleicht spürst du den Wind auf deiner Haut. Ziehe deine Schuhe aus und spüre den Boden unter deinen Füssen. Was spürst du?

Geruchsinn:
Dann wende Dich zu deinem Geruchsinn. Nehme den Geruch von deinem Ort wahr. Vielleicht riechst Du eine Blume oder du nimmst den Geruch von Bäumen wahr. Oder auch du nimmst den Geruch von dem Boden der Natur wahr. Atme das Aroma der Natur ein.

Geschmacksinn:
Dann Wechsel zum Geschmacksinn. Der Geruch und Geschmacksinn sind eng miteinander verbunden. Versuche zu schmecken was Du riechst.

Übung für deine Hellsinne:

Hellsehen:
Schaue dir zum Beispiel eine Blume an. Selbstverständlich kann es auch etwas anders sein. Ein Stein oder was Du sonst noch zu Hand hast. Schaue dir diese Blume genau an. Mit ihren Details und präge sie dir diese ein. Der Stiel die Farbe die Blüte und jedes Blatt jede Einzelheit. Dann schliesse die Augen und dann stelle dir vor deinem inneren Auge die Blume genau vor. Mit jeder Einzelheit. Die Farbe, die Blüte, jedes Blatt. Beschreibe die Blume so genau wie möglich.

Hellhören:
Wenn im Radio eine bestimmte Musik läuft versuche heraus zu hören ob in der Musik noch etwas mitschwingt. Hörst du auch noch was anderes? Du kannst dies auch sehr gerne mit deiner Lieblingsmusik machen.

Hellfühlen:
Nehme ein Gegenstand in die Hand. Schön wäre es wenn es von einer Freundin oder Freund wäre. Dann nehme diesen Gegenstand in die Hand und spüre ihn. Spüre dich in den Gegenstand hinein und lasse dir doch etwas von dem Besitzer erzählen.

Hellschmecken:
Jeder Ort hat ein bestimmter Geschmack. Wenn Du unterwegs bist versuche einmal den Geschmack des Ortes zu erspüren. Ist er süss, mild, scharf, herb?

Hellriechen:
Versuche dir einmal Düfte und Gerüche verschiedener Herkunft vorzustellen ohne dass sie jetzt in deiner Nähe sind. Zum Beispiel ein Rosenduft oder Lavendelduft, der Geruch von verbranntem Holz oder das Sommergrillen, die Holzkohle. Kannst du diese Düfte riechen?

Hellwissen:
Beim Hellwissen ist es so, dass man diese Fähigkeit gar nicht trainieren kann.

Meditation für die Hellsinne

Bitte schliesse deine Augen. Atme tief ein und aus. Spüre wie sich deine Bauchdecke hebt und wieder senkt. Spüre wie tief du einatmest und wie du ausatmest. Vielleicht spürst Du wie du durch die Nase einatmest und wie du durch den Mund wieder ausatmest. Du nimmst mit jeder Einatmung gute Energie auf und mit jeder Ausatmung lässt Du Belastendes los.

Erlaube Dir jetzt voll und ganz zu entspannen und tiefer in dein Bewusstsein zu versinken. Und mit jedem Atemzug sinkst du tiefer in dein Bewusstsein.

Stelle Dir vor du bist auf einer wundervollen Blumenwiese. Du gehst jetzt barfuss und langsam über diese Wiese. Fühle jetzt die Wiese unter deinen Füssen. Wie fühlt sich die Wiese an? Ist sie vielleicht noch feucht vom Morgentau oder ist sie warm oder kalt? Nimmst Du unter deinen Füssen noch etwas anders wahr? Vielleicht ein paar Steine? Feiner Sand? Scheint die Sonne und du nimmst die warmen Sonnenstrahlen auf deiner Haut wahr. Oder spürst du den Wind auf deiner Haut?

Spaziere jetzt auf deiner Wiese einfach weiter. Gehe jetzt mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Gehör.

Was hörst du? Die Vögel die zwitschern? Der Wind der durch die Bäume streift? Oder die Blätter die sich durch den Wind bewegen? Hat es in deiner Nähe vielleicht ein Fluss der am Rauschen ist. Oder hörst du Bienen die am Summen sind? Was hörst du?

Du spazierst auf deinem Weg weiter und du kommst an einem Apfelbaum vorbei. Du gehst zu ihm und nimmst Dir einen Apfel. Was nimmst Du von diesem Apfel wahr. Welche Farbe hat der Apfel. Ist der Apfel eher grünlich oder rötlich oder geht die Farbe eher ins gelbliche? Welche Grösse hat der Apfel? Eher Gross oder klein? Was nimmst Du bei dem Apfel alles wahr.
Nach dem du dir den Apfel ganz genau angeschaut hast beist du in ihn hinein.
Wie schmeckt dieser Apfel? Ist er süsslich? Oder eher säuerlich? Ist das Fruchtfleisch knackig und saftig oder eher trocken?

Schlendere jetzt auf deinem Weg weiter. Welche Düfte nimmst Du jetzt auf deinem Weg wahr. Nimmst Du vielleicht einen Duft von einer bestimmten Blume wahr. Du schlenderst weiter und du siehst vor dir einen grosses Lavendelfeld. Du gehst dorthin und riechst an dieser Pflanze. Ist dieser Duft für dich eher angenehm und beruhigend. Oder ist der Duft für dich unangenehm?

Gehe jetzt auf deiner Wiese weiter und bedanke dich. Spüre jetzt wie es Dir geht. Atme tief ein und aus. Bewege deine Füsse und deine Arme und komme dann wieder ins Hier und Jetzt in diesen Raum. Nehme Dich bewusst wahr und auch den Raum.

Diese Meditation kann dich unterstützen deine Hellsinne zu stärken und weiter zu trainieren.

Mit Hilfe unsere Hellsinne erfassen wir die Welt auf einer tieferen Ebene und können Aspekte wahrnehmen die sonst im Verborgenen geblieben wären. Mit der nach innen gerichtet Aufmerksamkeit kommst Du dir einen Schritt näher.

Ich wünsche Dir beim trainieren der Hellsinne viel Spass und Freude. Behalte die Leichtigkeit und die Freude beim Üben.